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Webkataloge
Webkataloge sind eine Sammlung an Verweisen auf die unterschiedlichsten Webseiten im Internet. Diese werden von den verschiedensten Organisationen, Firmen und in den meisten Fällen von Privatpersonen geführt und unterhalten.
Kurz: Webkataloge sind ein in Kategorien sortiertes Verzeichnis von Webseiten welche von Hand gepflegt, geprüft und einzeln freigeschaltete Verweise der eingetragenen Webseiten enthalten. Webkataloge bieten eine schnelle Übersicht themenrelevanter Homepages.
Der grosse Unterschied zwischen Suchmaschinen oder Linksammlungen zu Webkatalogen ist der redaktionell geprüfte Inhalt. Praktisch jeder Besitzer einer Homepage kann seine Seiten in einen Webkatalog eintragen. Sortiert nach Themenrelevanz in Kategorien oder sogar nur für ganz bestimmte Themen einer einzigen Sparte. Der Katalogbetreiber entscheidet dann, ob die eingetragene Seite in sein Listing aufgenommen wird oder nicht. Bei der Aufnahme entscheidend ist meist, ob die Webseite überhaupt in eine Kategorie vom Katalog eingeordnet werden kann oder nicht. Zu dem verlangen viele Betreiber eines Webkatalogs eine ausführliche Beschreibung der eingetragenen Webseiten. Nicht selten sogar eine Mindestlänge des Eintrags von einigen hundert Zeichen. Ebenfalls werden Schlüsselworte und ein aussagekräftiger Titel verlangt. Manchmal sogar ein absolutes Unikat der eingetragen Beschreibung. Bei vielen können auch nur Top-Level-Domains angemeldet werden, d.h. dass Subdomains nicht aufgenommen werden. In diesem Fall wäre ein Listing bei Bookmarkingdiensten die Alternative. In den meisten fällen ist das aufgenommen werden in einen Webkatalog von keiner Gegenleistung abhängig, einige wünschen jedoch einen Backlink zum WebKatalog bereits vor dem Eintragen. Wieder andere Katalogbetreiber nehmen eine Seite ohne Backlink zwar in die Webkataloge auf, aber dann mit dem Linkattribut rel=nofollow.
Der wohl bekannteste Webkatalog im Internet ist wahrscheinlich Dmoz.org, welcher Weltweit millionen von Verweisen sortiert nach Sprachen und Themen listet. Hier ist praktisch für jede einzelne Rubrik einer oder mehrere Moderartoren für die Aufnahme zuständig. Es werden dort alle Verweise im Klartext verlink, also ohne nofollow, was übrigens von Google im Jahr 2005 gegen Linkspam eingeführt wurde und mittlerweile von den meisten Suchmaschinen angewendet bzw. berüksichtigt wird. Der grösste Webkatalog im deutschsprachigen Raum ist wahrscheinlich Onlinestreet, welcher das Verzeichnis von Dmoz.org nutzt und auf deutschsprachige redaktionell geprüfte Seiten erweitert ist. Beide Webkataloge haben leider keine zusätzlichen Detailseiten und die Beschreibung der Verweise ist relativ mager, wobei Onlinestreet zusätzlich Tags nutzt. Weitere Seiten respektive eigene einzel angelegte Detailseiten zu jedem Verweis auf die entsprechende Webseiten wäre für ein bessere Bewertung durch Suchmaschinen sinnvoll. Ein neuer Webkatalog im deutschsprachigen Internet ist domaindirectory.ch. Hier wird für jeden Eintrag einer Webseite eine eigene Detailseite angelegt, welche mit eigenen Schlüsselwörtern und Meta-Beschreibung versehen werden kann. Alle Verweise sind direkt und unmaskiert verlinkt.
Damit wären wir auch schon bei der Bedeutung von Webkatalogen und den Vorteilen welche diese für den Besitzer einer Homepage bringen oder nicht.
Immer mehr Menschen suchen im Internet mit einer einzigen für Sie "Lieblingssuchmaschine" und gelangen durch diese mehr oder weniger auf die Webseiten die entsprechende Themen enthalten. Eine wirkliche Alternative bieten Webkataloge die qualitativ hochwertige Verweise zu Internetseiten bereithalten.
Als Besitzer einer Internetseite ist es aber wichtig, dass die Seite von Besuchern aufgerufen und gegebenfalls mitgestaltet wird, wie z.B. bei einem Blog oder Foren. Da die meisten Internetuser aber über Suchmaschinen auf einzelne Seiten aufmerksam werden ist es notwendig, dass die Seiten auch von Suchmaschinen gefunden und aufgenommen werden. Das alleinige Anmelden bringt jedoch meist nicht das gewünschte Ergebnis, denn Suchmaschinen bewerten einzelne Webseiten nach der Linkpopularität, d.h. wieviele und vor allem welche Internetseiten haben einen Verweis auf die entsprechende Internetseite gesetzt. Das Prinzip ist ähnlich dem web 2.0 bei welchem Linkempfehlungen den Ausschlag über eine Webseite geben.
Hier kommen die Webkataloge mit entsprechender Bedeutung zum wirken. Ein Webkatalog wird meist von Suchmaschinen als besonders relevant oder wichtig bewertet und somit auch die eingetragenen bzw. enthaltenen Links zu anderen Webseiten. Deshalb sollte jeder der eine Internetseite hat darauf bedacht sein, seine Homepage bei entsprechenden Webkatalogen in die jeweilige Ruprik einzutragen.
Das Wort Webkatalog (Web Directory) wird abgeleitet von Verzeichnis (Directory). In den Vereinigten Staaten z.B. ist vielen Webmastern die Wichtigkeit eines Eintrags in Katalogen bereits bekannt und wird sehr oft und intensiv genutzt.
Siehe auch Directory PageRank Backlinks Hilfe
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